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09:00 Eröffnung der Clean Code Days

09:05 Eröffnungskeynote: Wie gut kann man Code-Qualität wirklich messen?

Dr. Elmar Jürgens, CQSE GmbH
10:00 Zeit für Raumwechsel
Raum Rom Raum Paris
10:05 Extreme Feedback Devices - Erfahrbare Qualität

Daniel Lindner, Softwareschneiderei GmbH
Visualizing code bases

Andrey Adamovich, Aestas/IT
10:50 Kaffeepause
11:20 Jacket On, Jacket Off - Stop Working and Start Training

Miguel Grazziotin, Happy Bear Software
12:05 Zeit für Raumwechsel
12:10 Mit Halbwissen gegen Clean Code, oder: "Hat die Softwarebranche in Deutschland ein Personalproblem?"

Sebastian Kleinschmager, schmaga.de - IT-Beratung & Training
Puttin the 'D' in TDD

Shai Yallin, Wix.com
12:55 Mittagespause / Lunch Buffet
14:00 Getting Clean. How to apply Clean Code principles

Andrea Huber, techdev Solutions GmbH
Das neue Testparadigma: Behavioral Diff

Dr. Jeremias Rößler, ReTest
14:45 Zeit für Raumwechsel
14:50 How I learned to love legacy code, and why you shoud too!

Rafael Ordog, Emarsys
Clean JavaScript

Andreas Grimm, Schäfer-IT-Solutions
15:35 Kaffeepause
16:05 Clean Code erfolgreich einführen

Daniel Rietmüller, encoway GmbH
Liebst du Typen? JavaScript in großem Stil mit TypeScript

Johannes Dienst, MULTA MEDIO Informationssysteme AG
16:50 Zeit für Raumwechsel
16:55 Emergentes Design mit TDD

David Völkel, codecentric AG
Scalable front end workflows

Marko Kazhich, Zamphyr
ab 17:40 Get together

Exzellentes Networking mit Teilnehmern und Referenten
ab ca. 18:30 Coding Dojo mit Björn Kimminich





Wie gut kann man Code-Qualität wirklich messen?

Referent: Dr. Elmar Jürgens, CQSE GmbH

Abstract: Erfreulicherweise geht die Einsicht um, dass Code-Qualität für langlebige Software eine—wenn nicht sogar die—entscheidende Rolle spielt. Um Code-Qualität effektiv bewerten und steigern zu können, ist ihre automatische Messung unverzichtlich. In den letzten Jahren sind daher viele Werkzeuge hierfür entstanden (einige hiervon habe ich mitentwickelt). Leider ist Code-Qualität nicht einfach zu messen. Viele der Werkzeuge messen daher offen gesagt irgend einen Schwachsinn (der entfernt nach Qualität aussieht), und behaupten, er wäre relevant.

In den letzten Jahrzehnten sind viele Forschungsarbeiten zur Bewertung von Code-Qualität entstanden (einige habe ich mitverfasst). Dabei wurde viel Wissen über relevante Analysen geschaffen. Ich selbst führe Qualitätsanalysen seit acht Jahren in Teams ein. Dabei habe ich viel darüber gelernt, welche Messungen nutzlos oder sogar schädlich sind.

In dieser Keynote zeige ich, wie Code-Qualität sinnvoll gemessen werden kann. Ich betrachte zwei Perspektiven: Aus der Forschung beleuchte ich, was wir über sinnvolle und schädliche Analyseansätze wissen—beide sind in der Praxis
weit verbreitet. Aus der Praxis berichte ich, was notwendig ist, damit sinnvolle Analysen wirklich etwas bringen—und wo ihre Grenzen sind.


Elmar Jürgens ist Keynotesprecher der Clean Code Days 2015Elmar Juergens hat über statische Codeanalyse promoviert und für seine Doktorarbeit den Software-Engineering-Preis der Ernst-Denert-Stiftung erhalten. Er ist Mitgründer der CQSE GmbH und begleitet seit sieben Jahren Teams bei der Verbesserung ihrer Qualitätssicherungs- und Testprozesse. Elmar spricht regelmäßig auf Konferenzen wie der OOP, W-JAX, ICSE, CSMR, SQD oder den XP Days. Er wurde von den Teilnehmern zum besten Sprecher der Clean Code Days 2014 und der Software Quality Days 2015 gewählt. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen u.a. zu Qualitätsanalyse wurden 1200+ mal zietiert. Er wurde 2015 zum Junior Fellow der GI ernannt.



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Extreme Feedback Devices - Erfahrbare Qualität

Referent: Daniel Lindner, Softwareschneiderei GmbH

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 10:05 - 10:50 Uhr

Abstract: Extreme Feedback Devices (XFD) sind Geräte zur Darstellung von Zuständen in der realen Welt und ermöglichen einem Softwareprojekt, direkt mit den Entwicklern zu kommunizieren. So kann das Projekt selbst Forderungen stellen, Neuigkeiten posten und Hinweise geben. Es erhält eine eigene Stimme und wird so ein vollwertigeres Mitglied des Entwicklungsteams.

Der Vortrag stellt vorhandene XFDs vor, bietet eine Übersicht über mögliche Umsetzungen und gibt konkrete Tipps zur Umsetzung eigener XFDs. Natürlich fehlt auch die Live-Demonstration eines einfachen XFD nicht, vollständig mit Code und allen notwendigen Einstellungen.


Daniel Lindner ist Referent der Clean Code Days 2015Daniel Lindner gründete zusammen mit einem Geschäftspartner vor 14 Jahren neben dem Informatik-Studium an der Universität Karlsruhe (heute: Karlsruher Institut für Technologie, KIT) die Softwareschneiderei GmbH als Dienstleister für hochwertige Softwareentwicklung. Seit dem erfolgreichem Abschluss des Studiums widmet er sich ganz der Firmenleitung und der modernen Softwareentwicklung.
Er gibt sein Wissen seit über 10 Jahren als Dozent der Vorlesung Advanced Software-Engineering an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) den heutigen Informatikstudenten weiter und wird regelmäßig als Dozent des Jahres geehrt.
Er schrieb für das Fachbuch 97 Things Every Programmer Should Know, das 2010 im O'Reilly-Verlag erschien, das Kapitel über Qualitätssicherung. Dabei legte er besonderes Augenmerk auf erfahrbare Qualitätsmerkmale, beispielsweise durch Extreme Feedback Devices (XFD).
Für seine Mitarbeit am Open-Source-Projekt Jenkins (damals Hudson) erhielt er 2009 den Sun Microsystems Community Innovation Award.

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Visualizing code bases

Referent: Andrey Adamovich, Aestas/IT

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 10:05 - 10:50 Uhr

Abstract: Code lines are added at high speed? Too many developers? How do you see the big picture? What processes are going on with your large code base? This presentation will show how to leverage existing code analysis tools (Gource, D3, Git and others) to make at least some sense out of millions of code lines and their history. During his consulting work, author often meets unfamiliar and at the same time large code bases that need quick analysis and input for decision making. That's where visualizations come to into play by helping mining important knowledge directly from the code statistics.


Andrey Adamovich ist Referent der Clean Code Days 2015Andrey Adamovich is a software craftsman with many years of experience in different lifecycle phases of software creation. Andrey's love is JVM ecosystem. In recent years, he applies JVM goodness to DevOps initiatives his company is implementing for several clients. He is one of the authors of Groovy 2 Cookbook as well as frequent speaker at local communities and conferences.


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Jacket On, Jacket Off - Stop Working and Start Training!

Referent: Miguel Grazziotin, Happy Bear Software

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 11:20 - 12:05 Uhr

Abstract: Many of us know the benefits of continuous training and it’s not rare to meet tech people that use that time between 18h and 24h working on personal projects, trying that fancy new tool or doing some open source work since there’s always room to improve our never-enough skills. The company would like it but client work often doesn’t push us enough, so what about improving our abilities during working hours?

Presenting some cases and ideas I’ll show that not only you would like the practice but also (and mainly) your company, your clients, your impostor syndrome, myself and the whole market!


Miguel Grazziotin ist Referent der Clean Code Days 2015Software Engineer with the same “I know nothing” feeling for 10 years now, many of them dedicated to web development using Ruby, Javascript and its frameworks as main tools. Passionate by code well-done, elegant solutions to complex problems, different points of view, agile and effective organization and pacific discussions. Believes that lack of empathy is the root of all evil. Cyclist, agilist, "startupzist" and kung-fu practitioner wannabe.




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Qualitative Unit Tests mit dem Test Data Builder Pattern schreiben

Referent: Markus Endres

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 11:20 - 12:05 Uhr

Abstract: Beim Schreiben von Unit Tests werden häufig Test Daten benötigt.
Diese zu erzeugen kann sehr kompliziert sein, insbesondere dann wenn Business-Logik-Objekte komplex sind oder viele Abhängigkeiten besitzen.
Häufig werden hierbei einfach Objekte erzeugt und diese implizit mit Werten versehen.

Die Folge ist ein Test Setup das viel Quell-Code verursacht und schwer lesbar ist.
Zudem sind die Tests bei Änderungen von Strukturen in der zu testenden Klasse unflexibel. Eine mögliche Abhilfe kann die Verwendung eines Test Data Builders sein. Ein solches Entwurfsmuster reduziert die Menge des Quellcodes um neue Objekte zu erstellen. Zudem erlaubt das Entwurfsmuster Testwerte durch abstrakte und explizierte Formulierungen festzulegen.

Somit Hilft der Test Data Builder gut lesbaren und besseren Test-Code zu schreiben.
In dem Vortrag wird das Prinzip eines Test Data Builder durch Beispiele in C# vorgestellt.


Markus Endres ist Referent der Clean Code Days 2015.NET Softwareentwickler mit mehrjähriger Erfahrung in C#, WPF, ASP.NET, ASP.NET MVC
Zertifizierter "Programming in C# Microsoft Specialist"



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Mit Halbwissen gegen Clean Code, oder: „Hat die Softwarebranche in Deutschland ein Personalproblem?“

Referent: Sebastian Kleinschmager, schmaga.de - IT-Beratung & Training

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 12:10 - 12:55 Uhr

Abstract: Clean Code wird von einer Menge Softwareentwicklern im Großen und Ganzen positiv aufgenommen und es wird auch in vielen Teams konstruktiv über die Inhalte diskutiert. Bisher wurde allerdings selten über die nach Meinung des Autors doch signifikant große Dunkelziffer an Entwicklern geredet, die mit Clean Code und den dort enthaltenen Prinzipien nichts anfangen können, sie für Humbug halten, oder sie vielleicht gar nicht verstehen. In diesem Vortrag soll einerseits ketzerisch, selbst-kritisch, provokativ und hart, aber andererseits auch unterhaltsam diskutiert werden: Handelt es sich dabei um Ausnahmen, oder hat vielleicht die Softwareentwicklung in Deutschland ein viel tiefer sitzendes, systemisches Problem mit ihrem Entwicklerpersonal? Zur Veranschaulichung werden repräsentative aber subjektive Beispiele aus dem Erfahrungsschatz des Autors und anderer Entwickler vorgestellt und mögliche Gründe oder Auswege für das Dilemma aufgezählt.


Sebastian Kleinschmager ist Referent der Clean Code Days 2015Sebastian ist ein leidenschaftlicher Softwareentwickler aus dem Ruhrgebiet. Leicht exzentrisch und zynisch, aber immer mit einem starken Augenzwinkern und einer Portion Selbstironie versucht er seit über 10 Jahren zu lernen wie man Software richtig entwickelt. Noch ist seiner Meinung nach nur wenig Land in Sicht. Aber er liebt es trotzdem sich mit den Qualitätsaspekten von Quellcode auseinanderzusetzen und konzentriert sich technologisch vor allem auf das .NET Framework und C#, aber auch auf die Web Entwicklung.

Mehr Information unter schmaga.de



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Putting the 'D' in TDD

Referent: Shai Yallin, Wix.com

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 12:10 - 12:55 Uhr

Abstract: What is software design? How does it relate to writing code? many of us are using agile methodologies nowadays, but how can we reconcile these with the concept of software design as we currently know it?
In this talk, I will share with the audience my personal journey with Test-Driven Development (and Design) over the last 4 years, a journey that started with me assuming that I know what TDD is and how one should write tests and over time has repeatedly proved me wrong, making me more humble and open to new ideas - and by way of that, helped me become a better engineer.
This is not a talk about code. It's about adopting a Zen-like approach to software design, using TDD as our guide.


Shai Yallin ist Referent der Clean Code Days 2015I'm a software engineer, advocating TDD at Wix.com. I've been developing in the Scala programming language since early 2011 and serve as Wix's resident Scala evangelist. I'm also a founding member of Underscore, the Israeli Scala user group. Currently I'm an engineering manager in a research team working in JavaScript.

I’m a musician, playing keyboards and making music with the bands Solstice Coil, Salvya and Subterranean Masquerade. I'm also an amateur recording and mixing engineer with a humble home studio where I work on my free time on my own music or collaborate with others.

http://www.shaiyallin.com

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Getting Clean. How to apply Clean Code principles

Referent: Andrea Huber, techdev Solutions GmbH

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 14:00 - 14:45 Uhr

Abstract: One of my favorite definitions of clean code is one by Michael Feathers, being quoted in Robert C. Martin's classic: "Clean code always looks like it was written by someone who cares". Everyone who's seen good code knows exactly what Feathers means. Only to me the practical implementation of this statement seems very hard.
When I got my first job after graduating, I did care a lot about becoming a good software developer. Still, my code - although it did what it was supposed to do - was not clean at all: it contained nearly all of the typical beginners' mistakes. And I realized that lots of junior developers had the same problems, even if they, too, cared.
So how does someone who cares learn how to write code that looks like it was written by someone who cares?
This question is the gist of this talk. It will focus on three perspectives:

1. How to improve your code quality as a beginner?
2. How to apply clean code standards in a professional team of software developers?
3. How to introduce clean code principles already in programming courses at university?

It contains ideas how to tackle above problems, and provides examples from practical experience.


Andrea Huber ist Referentin der Clean Code Days 2015Andrea Huber holds a B.Sc. in Business Computing, as well as a M.A. in Cultural Studies and Psychology. One of her main interests is technical education, which is why she taught lots of programming courses at university during her studies.
Currently she works as a software developer for techdev Solutions GmbH.




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Das neue Testparadigma: Behavioral Diff

Referent: Dr. Jeremias Rößler, ReTest

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 14:00 - 14:45 Uhr

Abstract: Bei der Clean Code Initiative wird viel Wert auf Automatisierung, insbesondere auf Test-Automatisierung gelegt. Diese zu erreichen bedeutet jedoch gerade bei alten Projekten mit großer Code-Basis (und wenig existierenden Tests) sehr viel Aufwand, oft ohne das der unmittelbare Nutzen im Verhältnis zum Aufwand steht bzw. der Aufwand amortisiert sich erst über eine gewisse Zeit. Bei Integrationstests auf Ebene der Benutzeroberfläche (Oranger 2. Grad) entsteht viel Aufwand bei der Erstellung und Pflege der Prüfregeln. Werden viele Prüfregeln erstellt, so ist dieser Aufwand größer. Werden weniger Prüfregeln erstellt, so wird eventuell ein Fehler nicht erkannt.

Behavioral Diff ist eine Weiterentwicklung zu Capture&Replay und eine Möglichkeit dieses Problem zu lösen. Dabei werden alle Unterschiede im Verhalten der Anwendung zwischen zwei Versionen aufgezeigt ("Verhalten" beinhaltet in diesem Fall insbesondere die Darstellung). Sind diese Unterschiede gewünscht, so wird (ähnlich einem Commit bei einem VCS) das neue Verhalten zur neuen "Wahrheit" und zukünftig Unterschiede zu diesem Verhalten dargestellt. Statt bei Tests einzelne Prüfregeln anzugeben, und dabei doch nie alle Details erfassen zu können, erhält man durch ein Behavioral Diff quasi 100% Assertions bei 0% Pflegeaufwand. Und mittels Monkey-Testing kann man dafür die Tests sogar generieren. Monkey-Testing bezeichnet zufallsbasiertes Testen von Software über die Benutzeroberfläche, und findet vollautomatisch und kostengünstig Fehler bzw. zeichnet das Programmverhalten auf. Durch die Kombination mit Behavioral Diff und wenn man diesen Affen etwas trainiert, kann man seinen Testaufwand halbieren und die Ergebnisse verdoppeln!


Jeremias Rößler ist Referent der Clean Code Days 2015Dr. Jeremias Rößler ist Software Ingenieur und Experte für die Erstellung und Pflege großer, komplexer Softwaresysteme. Er besitzt über zwölf Jahre Berufserfahrung in der Software-Entwicklung. 2013 hat er am Lehrstuhl für Softwaretechnik an der Universität des Saarlandes promoviert. Er ist Gründer von ReTest (www.retest.de), einem IT-Dienstleistungsunternehmen das Software programmunterstützt testet.




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How I learned to love legacy code, and why you should too!

Referent: Rafael Ordog, Emarsys

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 14:50 - 15:35 Uhr

Abstract: For a long time I thought that working on a green field project was the best thing that could happen to a developer. I would look at the nightmarish company code base blaming the incompetence of the people who came before me. If only they read more books or had better mentors - I would say, but I was wrong. It's time for us to face the ugly truth about legacy code, and learn why and how to embrace it.


Rafael Ordog ist Referent der Clean Code Days 2015Rafael is a Lead Developer at Budapest-based Emarsys and popular speaker in the Hungarian software community.As a founding member of Emarsys CraftLab - the dedicated coaching team of Emarsys - he has thought universitycourses and lectured at numerous conferences. His passion for short feedback loops drove him to create Lean Poker,a workshop where developers have the opportunity to experiment with continuous delivery in an artificial environment.

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Clean JavaScript

Referent: Andreas Grimm, Schäfer-IT-Solutions

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 14:50 - 15:35 Uhr

Abstract: Why is it that all too often when we take a look in someone elses JavaScript code (or even our own) it's harder to understand what it is actually doing in contrast to other languages? We have to waste mental cycles to grasp what's going on whereas when we apply even just the basic concepts of Clean Code to JavaScript, it makes our code so much more readable and comprehensible. During this talk Andreas will walk you through some of the tools, practices and techniques that can help you to write clean, structured and SOLID JavaScript code, guided by executable specifications that even business people can understand.


Andreas is a fullstack developer that builds end-to-end web applications since the 90s. Today his heart beats for JavaScript, the open web and the open source community. He's a contributor of the JSPM project and is always eager to make JavaScript code simpler and easier to understand. With a keen sense of craftsmanship he helps to create robust, valuable and impacting products. He specialized in tackling the complexity of domains and big apps with Clean Code, Angular and modern, modular JavaScript and package management

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Clean Code erfolgreich einführen

Referent: Daniel Rietmüller, encoway GmbH

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 16:05 - 16:50 Uhr

Abstract: Clean Code soll die Arbeit der Entwickler erleichtern, indem es hohe Qualitätsmaßstäbe, wie zum Beispiel Les- und Testbarkeit, an den Quellcode anlegt und so die Wartbarkeit sowie Stabilität sichert. Auch wenn nicht alle Kriterien sofort umgesetzt, sondern schrittweise eingeführt werden, kann dies eine große Umstellung für die Arbeitsweise der Entwickler bedeuten. Soll Clean Code im laufenden Betrieb eingeführt werden ohne dabei die Produktivität massiv zu gefährden, sind einige Fragestellungen zu beachten:

Wie nehme ich Entwickler mit auf dem Weg zum Clean Code? Wie schaffe ich Verständnis und baue Widerstände ab? Wie können die Entwickler bei dem Wandel technisch unterstützt werden? Wie streng können die Kriterien des Clean Codes umgesetzt werden? Wie kann ein unternehmensweiter einheitlicher Qualitätsstandard erreicht werden? Welche spezifischen Herausforderungen stellen sich dabei in Greenfield-Projekten und Projekten mit Legacy Code?

Anhand eines Erfahrungsberichts der letzten 2 Jahre werden mögliche Herangehensweisen und Lösungen für diese Fragestellungen aufgezeigt.


Daniel Rietmüller ist Referent der Clean Code Days 2015Daniel Rietmüller ist Softwareentwickler der encoway GmbH und Absolvent des Dualen Studiums der Informatik. Schon während seines Studiums hat er sich intensiv mit dem Thema Quellcode-Qualität beschäftigt und seine Bachelorarbeit über Bad Smells geschrieben.
In den vergangenen zwei Jahren hat er die Einführung von Coding Conventions und Quellcode-Qualitätsstandards in der Produktentwicklung bei encoway aktiv vorangetrieben und mitverantwortet. Darüber hinaus beschäftigt er sich auch in seiner Freizeit mit dem Thema Clean Code und Clean Architecture und hat diese Themen auch zum Schwerpunkt seines derzeit laufenden dualen Masterstudiums gemacht.



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Liebst du Typen? JavaScript in großem Stil mit TypeScript

Referent: Johannes Dienst, MULTA MEDIO Informationssysteme AG

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 16:05 - 16:50 Uhr

Abstract: JavaScript hat sich in den letzten Jahren von der einfachen Websprache zur Allroundsprache gemausert, die mit Node.js sogar in großem Maße im Backend Einzug gehalten hat. Durch diese Entwicklung sind aber auch Schwächen der Sprache stärker in den Fokus gerückt. Gerade Anwendungen in Applikationsgröße stoßen mit herkömmlichen Tooling und JavaScript-Sprachfeatures an die Grenzen der Verwaltbarkeit. ECMAScript 6 soll, unter anderem, mit echter Objektorientierung und einem Modulsystem diese Unzulänglichkeiten beseitigen. TypeScript als echte Obermenge von JavaScript enthält diese Funktionen schon heute und kompiliert zu reinem JavaScript. Als eigenständige Sprache bietet es statische Typisierung und Typprüfung zur Kompilierzeit. Dadurch können Fehler, die normalerweise erst zur Laufzeit auftreten, schon früh erkannt werden. Die ausdrucksstarke Syntax erhöht die Produktivität und sorgt außerdem für eine wartbare Codebasis.


Johannes Dienst ist Referent der Clean Code Days 2015Johannes Dienst ist Baujahr 1986 und studierte von 2006 bis 2012 Diplom Informatik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Schon während seines Studiums war er bei der MULTA MEDIO Informationssysteme AG als Softwareentwickler tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Wartung und Gestaltung von serverseitigen Legacy-, Spring- und Java-Applikationen. Sein Herz schlägt leidenschaftlich für Clean-Code.

Bisher veröffentlicht:
'Keine Macht dem Boilerplate-Code' im Java Magazin 11/2014
'Webservice-Apis mit OAuth 2.0 absichern' in web & mobile developer 3/2015

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Emergentes Design mit TDD

Referent: David Völkel, codecentric AG

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 16:50 - 17:35 Uhr

Abstract: Im Gegensatz zu dem "Big Design Up Front" am Reißbrett bzw. im UML-Tool entsteht bei TDD das Design kontinuierlich in kleinen Schritten während der Refactoring-Phase. Im XP setzt man auf "Simple Design" oder bzw. "Emergent Design", um durch Overengineering bedingte unnötige Komplexität zu vermeiden.

An Hand eines Livecoding-Beispiels will ich Euch nicht nur die "4 Rules of Simple Design" veranschaulichen sondern auch demonstrieren wie sich diese in den dynamischen TDD Prozess integrieren und in der Praxis anfühlen. Dabei werde ich Euch auch zeigen, was sich dabei bei den beiden TDD-Schulen "Mockists" bzw. "Classicists" unterscheidet.


David Völkel ist Referent der Clean Code Days 2015David Völkel ist als Entwickler und Consultant für codecentric unterwegs. Ihn begeistern Testgetriebene Entwicklung, Clean Code und Softwaredesign. Als bekennender “software craftsman” ist er in der Softwerkskammer aktiv und spricht auf Konferenzen.




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Scalable front end workflows

Referent: Marko Kazhich, Zamphyr

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene und Experten

Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 04. November 2015, 16:50 - 17:35 Uhr

Abstract: Working as a front end architect consultant, I come by many methods that teams use for front end development, some are let's say, worse than others, but in general, streamlining this process is something that a team has to tackle, given that with the rise of JavaScript and new standards, now leave a sore wound looking at CSS and HTML. I can show people how to: not make front end devs hate designers, not make front end devs looks bad. This especially relates to the workflow that a team employs when it comes to front end development.


Marko Kazhich ist Referent der Clean Code Days 2015My name is Marko, I'm a consultant front end architect from Serbia. "Digital nomad" - Currently in Hong Kong, but that changes. I adore samoyeds, enforce clean code. I spoke about the open web and front end architecture since I was 20, namely in Serbian Academy of Arts and Sciences. I did also pitch startups a number of times, my dearest memory is Seedcamp Belgrade. Develops scalable CSS solutions in between everything.


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Promoting clean code through internal libraries

Referent: Ittai Zeidman, Wix.com

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 09:00 - 09:45 Uhr

Abstract: What do you do when you know your codebase is dirty—and it’s your in-house framework?
This happened at Wix. Fortunately, we wanted to do something about it. Instead of enforcing specs and standards, we chose to debate and advocate clean code to transform the old framework into a pollination playground for these ideas.

The first area we tackled was requiring contributions be submitted as pull-requests and putting great value on the educational benefits, which allowed us to use the code as an opportunity to discuss TDD, design, and clean code. People tend to want their contributions accepted as quickly as possible but aren’t always mindful of the full context.
Another form of engaging with others on their code and practices is mentoring, be it on-going or one time-off.
Finally, when writing code the team tries to hold itself to the same standards so that their ideas and practices remain fresh and reviewed by their peers.
In this session we’ll discuss some of the lessons learned and practices that we’re using and some that we’ve stopped using. We’ll examine these through tales drawn from Ittai’s experiences in leading infrastructure development teams.


Ittai Zeidman ist Referent der Clean Code Days 2015Ittai heads the server software infrastructure team at Wix, serving dozens of developers with everything they need to build apps and services for Wix’s highly scalable SOA-based architecture. Ittai does not succumb to the pressure of this position, even when legions of developers come banging at his door with questions. (and pitchforks!)





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The Journey towards Software Craftsmanship

Referent: Sebastian Heglmeier, improuv

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 09:00 - 10:35 Uhr

Abstract: Eine der Grundsäulen von Agilität ist “technische Exzellenz”. Gelegentlich trifft man in Projekten auch pragmatische, fokussierte Entwickler, die einfache gute Lösungen finden - richtige Software Craftsmen. Was muss man dafür können und wie kann man selbst so gut werden, wenn man nicht gerade das Glück hat, einen genialen Mentor an der Hand zu haben? Wie schaffen es Teams und Organisationen, Entwickler bei ihrer Reise zur Software Craftsmanship bestmöglich zu fördern und diese Kompetenzen teamübergreifend weiterzuverbreiten?

Die Session ist sehr interaktiv und dreigeteilt: der erste Teil beantwortet die Frage, was man als Craftsman denn so alles können sollte (und technische Exzellenz ist nur ein Teil davon). Auf die Frage “wie schaff ichs jetzt, als Einzelner oder als Team besser zu werden” stelle ich ein ziemlich cooles, augenöffnendes Modell zur Wissenstransformation vor (“Concept of Ba”). Und im dritten Teil tragen wir für unsere Reise vom Ist zum Soll (besser: vom Ist zum Will) gemeinsam die Dinge und Situationen zusammen, die uns bisher maßgeblich weitergebracht haben (und Fehlschläge auf dem Weg).

Und hoffentlich gehen wir alle aus der Session und sind um zwei, drei Ideen schlauer und ein Quentchen weiter auf dem Weg zum “Software Craftsman”. Gemäß dem Motto: “a moment to learn, a lifetime to master” :-)


Sebastian Heglmeier ist Referent der Clean Code Days 2015I'm a programmer, XP-Coach and trainer for Agile Software Engineering. Actually I am an enthusiast who sees his challenge in un-complicating software development on all levels. I love coding, talking, thinking, inspiring and being inspired.



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Exploring the GitHub Service Universe

Referent: Björn Kimminich, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 09:50 - 10:35 Uhr

Abstract: Tools for unit testing, building applications, analyzing software quality and planning release scopes are an essential aspect of modern software development. With GitHub and "pluggable" external services there are lots of options to move these aspects into "the Cloud". For open source projects this is a viable alternative to on-premise solutions. In this talk I will present and demonstrate the CI lifecycle of some of my recent projects hosted on GitHub where I tried to integrate modern tools and external services like Travis-CI, Code Climate, HuBoard, NMA or Heroku. The benefits and limitations of those services will be honestly illuminated. I am not affiliated with any of the providers mentioned, so this talk will not end up as a marketing show! Instead, the audience is supposed go out of this talk with at least some new things to try out with their own GitHub projects while hopefully being able to avoid some of the ramp-up difficulties.


Björn Kimminich ist Referent der Clean Code Days 2015IT Architect at Kuehne + Nagel, Application Security Officer, Clean Coder, JuiceShop Author, OWASP Member, Software Development Lecturer at FH Nordakademie





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Das agile Feuer entfachen: Das Code Retreat

Referent: Philipp Weißmann, ASTRUM IT

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 11:00 - 11:45 Uhr

Abstract: Das "Code Retreat" steht für den bewussten Rückzug aus dem Entwickleralltag.
Ohne Projektdruck und frei von "historisch gewachsenen" Lösungen konzentriert man sich auf das Erlernen von Clean Code, TDD, Pair-Programming (u.v.m.) - voneinander und miteinander.

Doch wie leite ich erfolgreich ein eigenes Code Retreat? Wie umschiffe ich die Klippen und bringe meinen Kollegen in verschiedenen Übungen den Spaß am Programmieren (zurück)?
Um das agile Feuer auch in Ihrer Organisation entfachen zu können bekommen Sie das dazu notwendige Rüstzeug.


Philipp Weißmann ist Referent der Clean Code Days 2015Kommunikation, Begeisterung und Technik: Philipp Weißmann ist Softwareentwickler und Konfigurationsmanagement-Consultant der Astrum IT GmbH. Seine Themengebiete reichen dabei von Continuous Integration/Delivery, über Programmierung, bis hin zum Build-Management.
Darüber hinaus verbindet er als Improvisationstheater-Schauspieler und Softwareentwickler zugleich kommunikative und fachliche Welten.

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Baby Steps TDD

Referent: David Völkel, codecentric AG

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 11:00 - 12:35 Uhr

Abstract: In agilen Projekten versuchen wir große Arbeitspakete in kleinere Aufgaben zu zerhacken, die wir dann leichter und mit weniger Risiko umsetzen können. Übertragen auf die Microebene heißt das Prinzip beim TDD "Taking Baby Steps" und verbessert die Feedbackgeschwindigkeit im Kleinen. Doch das ist nicht immer ganz einfach, denn manchmal fordert der nächste Test auf der Todo-Liste, zu viel Implementierung auf einmal. Ein Beispiel dafür ist die "Diamond Kata", an der sich im letzten Jahr das "Who'is who" der TDD-Szene abgearbeitet hat.

Ich will Euch in dieser Session das Konzept der "Baby Steps" vorstellen und verschiedene Strategien zeigen, wie Ihr sie leichter erreichen könnt. Anschließend wollen wir diese gleich ausprobieren, indem wir eine Kata in Paaren lösen und uns zwischendurch und in einer kurzen Retro am Ende über unsere Erfahrungen austauschen. Bringt dazu bitte Eure Laptops mit laufender Entwicklungsumgebung und Sprache und Unittest-Framework Eurer Wahl mit!


David Völkel ist Referent der Clean Code Days 2015David Völkel ist als Entwickler und Consultant für codecentric unterwegs. Ihn begeistern Testgetriebene Entwicklung, Clean Code und Softwaredesign. Als bekennender “software craftsman” ist er in der Softwerkskammer aktiv und spricht auf Konferenzen.




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Eigene Android Lint Regeln - Verbesserte Code-Qualität durch dedizierte Konventionen

Referent: André Diermann, it-objects

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 11:50 - 12:35 Uhr

Abstract: Clean Code bietet viele Vorteile. Zu dieser Einsicht gelingen mittlerweile glücklicherweise auch immer mehr Stakeholder. Doch was in der Theorie vielversprechend klingt bedarf auch einer operativen Umsetzung in der alltäglich Praxis der Software-Entwicklung. Dies gilt insbesondere in Zeiten von extremer Agilität, verteilten sowie heterogenen Entwicklerteams und mehr. Konventionen stellen in diesem Zusammenhang ein Instrument zur Gewährleistung einer einheitlichen und sauberen Code-Basis dar. Den Knackpunkt bildet dabei in aller Regel jedoch die automatisierte Überprüfbarkeit dieser Team-, Projekt- oder Unternehmensweiten Konventionen.

Für die Entwicklung von mobilen Android Applikationen hat Google bereits ein entsprechendes Werkzeug in seine neue Entwicklungsumgebung „Android Studio“ integriert: Lint. Dieses zentrale Tool beinhaltet schon über 200 Standardregeln und prüft auf potentielle Bugs, unstabilen Code, nicht beachtete Konventionen und mehr. Obwohl es sich bei Lint um ein fundamentales Tool in den Entwicklungswerkzeugen jedes Android Entwicklers handelt, existiert nur eine unzulängliche und veraltete Dokumentation, wie Entwickler dedizierte Konventionen implementieren können.

Gegenstand dieses Workshops ist es daher die Implementierung eigener Android Lint Regeln zu demonstrieren. Es wird vorgestellt, wie mithilfe der aktuellsten Lint API eigene Regeln zum Analysieren von Quelltext, Ressourcen oder der Projekt-Struktur umgesetzt werden können. Ebenfalls wird vermittelt, wie sich dieses Regeln dank eines neuen Ansatzes in den Continuous Integration Prozess integrieren lassen, um eine höchstmögliche Automatisierung zu gewährleisten. Ferner werden noch einige Praxisbeispiele präsentiert, die uns geholfen haben, umfassende Code-Basen in unseren Enterprise Mobility Projekten signifikant zu verbessern. Auf dieser Basis soll schließlich eine Diskussion angeregt werden, wie Konventionen in der alltäglichen Praxis helfen können, einen „sauberen Code“ zu erreichen.

Der Workshop ist dazu in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil adressiert in erster Linie Android Entwickler. Der zweite Teil richtet sich an alle Clean-Code Interessierten, die in ihrem Entwicklungsalltag von den Herausforderungen stehen, den Clean-Code Gedanken zu operationalisieren und die neugierig sind, wie Konventionen und statische Code-Analyse dazu beitragen können.


André Diermann ist Software Engineer und Enthusiast mit besonderem Fokus auf mobile Anwendungen. Er gehört zu den Android Pionieren in Deutschland mit nun mehr als 6 Jahren Erfahrung in professioneller Android Entwicklung. Als Freelancer hat er für unterschiedliche Unternehmen gearbeitet und an EU-Forschungsprojekten mitgewirkt. Er war und ist als Dozent an Universitäten und privaten Akademien tätig und Speaker bei internationalen wissenschaftlichen bzw. technischen Konferenzen. Aktuell realisiert er Enterprise Mobility Lösungen für nationale und internationale Unternehmen. Er ist starker Befürworter des Software Craftsmanship Gedanken und Themen wie Clean Code, Test Driven Development, Continuous Integration und agilen Entwicklungsverfahren. In seiner Freizeit entwickelt er an verschiedenen Open Source Projekten.

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No Comment!

Referent: Björn Kimminich, Kühne + Nagel (AG & Co.) KG

Vortragsart: Methodenbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 13:45 - 14:30 Uhr

Abstract: "Comments are - at best - a necessary evil" (Uncle Bob, "Clean Code") - Over the years I gathered quite a collection of examples for bad code comments. The most precious gems among them I would like to share with you. You will listen in on developer monologues and dialogues, try to analyze cryptic bylines, experience different levels of UnCamelCasing(tm) skill and fight your way through a redundant, useless and misleading inline thicket. You will also hear about well-meant tools and plugins that should not even exist if the motto "No Comment!" would be valued as it should be.


Björn Kimminich ist Referent der Clean Code Days 2015IT Architect at Kuehne + Nagel, Application Security Officer, Clean Coder, JuiceShop Author, OWASP Member, Software Development Lecturer at FH Nordakademie





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CCD lebt nicht von alleine (gemeinsames CCD mit 20 Entwicklern)

Referent: Michael Passer, VSA GmbH

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 14:35 - 15:20 Uhr

Abstract: Vier Teams, 20 Entwickler, ein Ziel – den Code so sauber und rein wie möglich halten. Geht das gut? Wie nimmt das Team diese Herausforderung an? Was sagt das Management dazu? Wie verträgt sich CCD mit agiler Software-Entwicklung?

Begleiten Sie mich durch drei Jahre und drei Runden erfolgreichem CCD. Erfahren Sie die Höhen und Tiefen des gelebten Clean Codes in unserem Team. Aus der CCD-Praktik werde ich Ihnen folgende Fragen veranschaulichen:

- Warum CCD / wie kam es dazu?
- Wie wurden die Grade angenommen?
- Wie wichtig ist die Integration ins Gesamtbild (ISO 27001 / agile Entwicklung) / funktioniert CCD mit Kanban?
- Wie funktioniert Motivation in einem solch großen Team / welche vielfältigen Aktionen wurden durchgeführt?
- Alles oder nichts / welche Praktiken und Prinzipien haben wir wie umgesetzt?
- Hilfe! / welche externe Unterstützung war notwendig?
- Mach sauber / was haben uns alle Refactorings gebracht?
- Was hätten wir anders machen können?
- Sind wir schon weiß / wo stehen wir jetzt?
- Quo vadis CCD?


Michael Passer ist Referent der Clean Code Days 2015Michael Passer ist Senior Software Entwickler im Bereich Java/Java EE bei der VSA GmbH. Er hat drei Jahre federführend die Einführung, Motivation und den Fortbestand von CCD in einem Team von 20 Entwicklern begleitet und betreut.
In dieser Zeit konnte er viel über CCD, die Motivation in Teams und die Kombination von CCD mit agiler Softwareentwicklung lernen. Er hat bereits einige Vorträge im Bereich Java, Java EE und CCD gehalten (u.a. an der FH Augsburg).

Die VSA GmbH ist im Umfeld der Rezeptabrechnung tätig und rechnet im Jahr rund 165 Millionen physikalische und 60 Millionen digitale Rezepte gegenüber den Krankenkassen ab. Sie legt dabei sehr viel Wert auf Sicherheit und neueste Technologien in allen Prozessen (ISO 27001, Kanban, CCD). Alle Entwickler entwickeln agil mit Kanban in einer sehr modernen Systemlandschaft.

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Continuous delivery mit dem Microsoft Microsoft Team Foundation Server

Referent: Sebastian Stephan, profi.com AG

Vortragsart: Anwenderbericht

Anspruch des Vortrags: Einsteiger und Fortgeschrittene

Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 05. November 2015, 15:50 - 16:35 Uhr

Abstract: Bringen Sie neue Releases dank automatisierter Prozesse schneller zum Nutzer. Dank continuous delivery ist die neue Version nach jedem commit qualitätsgesichert ausgerollt. Dieser Vortrag zeigt Ihnen, wie Sie mit dem Microsoft Team Foundation Server und Release Management von der Entwicklung über den anschließenden Build und die Qualitätssicherung bis zum fertigen Release eine 100 Prozent automatisierte Deployment Pipeline aufbauen können und die neuen Features ihren Nutzern bereitstellen.


Sebastian Stephan ist Referent der Clean Code Days 2015Sebastian Stephan ist Teamleiter der Softwareentwicklung bei der profi.com AG. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre im .Net-Umfeld als Softwareentwickler in agilen Projekten. Aktuell betreut er die Softwareentwicklung, deren Qualitätssicherung sowie den internen ALM-Prozess oder ist als Berater mit diesen Themen bei Kunden unterwegs




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